Ith-Schleife

Auf rund 90 Kilometern führt die Radroute „Ith-Schleife” durch die Ith-Hils Mulde, entlang der Höhenzüge Osterwald, Nesselberg, Ith und Thüster Berg. Die insgesamt 90 km lange Strecke lässt sich individuell in einzelne kleinere Routen unterteilen, so dass die einzelnen Abschnitte entsprechend der eigenen Bedürfnisse und Fähigkeiten zusammengestellt werden können.


Durch den Reichtum an Bodenschätzen – Kohle, Ton, Gips, Salz, Kalk- und Sandstein entstanden bereits vor rund 400 Jahren kleine Gewerbezentren mit frühindustrieller Produktion. Bergbau, Glashütten, Salzsiedereien, Ziegeleien und Töpfereien sowie Steinbrüche machten die Gegend zu einer wirtschaftlich florierenden Region. Auf gut ausgebauten Feldwegen führt die Radroute durch diese geschichtsträchtige Landschaft, vorbei an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten.

 

Bergbau, Burg und Bodenschätze

 

Osterwald, Nesselberg, Ith und Thüster Berg bilden den reizvollen landschaftlichen Rahmen der Ith-Schleife, einer rund 90 km langen Radroute, die zwischen Brünnighausen im Norden und Wallensen sowie Harderode im Süden viele historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten erschließt. Teils auf Radwegen entlang größerer Straßen, meist aber über ausgebaute Feldwege verläuft die Ith-Schleife, die unterschiedliche Anforderungen an die Kondition und Ausdauer von Freizeitradlern stellt. Teilstücke sind besonders für E-Bike- Radler weniger anstrengend. Mithilfe der Karte und der guten Ausschilderung lässt sich die Gesamtstrecke in mehrere Teil- Schleifen unterteilen, die - jede für sich – einen kürzeren, aber nicht minder interessanten Fahrradausflug bieten.

Ith-Schleife
Ith-Schleife
Ith-Schleife

Schon früh war die geographisch als Ith-Hils-Mulde bezeichnete Region besiedelt und seit dem Mittelalter mehrfach Gegenstand von Auseinandersetzungen konkurrierender Adelsgeschlechter. Die Edelherren von Homburg und die Grafen von Spiegelberg errichteten hier ihre Burgen und machten Besitzansprüche geltend. Der Reichtum an Bodenschätzen – Kohle, Ton, Gips, Salz, Kalk- und Sandstein – ließ schon vor rund 400 Jahren kleine Gewerbezentren mit frühindustrieller Produktion entstehen. Bergbau, Glashütten, Salzsiedereien, Ziegeleien und Töpfereien sowie Steinbrüche verschafften für lange Zeit den Menschen, die nicht oder nicht nur von der Landwirtschaft lebten, Lohn und Brot. Auch heute sind die natürlichen Ressourcen der Ith- Hils-Mulde noch von wirtschaftlicher Bedeutung.

Die Ith-Schleifen als Karte

Ith-Schleifen